Bisher keine Ankündigungen vorhanden...
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Eine im Maßstab H0 noch nie gesehene Bandbreite an Versionen der M2 und Mas Erzwagen
Über das Vorbild
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts führte die steigende Nachfrage nach Eisenerz dazu, dass die damals eingesetzten M1-Wagen den Anforderungen nicht mehr genügten. Daher wurde nach geeigneten Alternativen gesucht. Zunächst bestellte man 400 Wagen des sogenannten 1900er Typs, welche bis 1902 ausgeliefert wurden. Ergänzend folgten weitere 50 Wagen des 1902er Typs, die sich durch eine Bremse nur an den beiden äußeren Achsen auszeichneten. Viele dieser Wagen wurden nach ihrer Ausmusterung auf der Malmbanan zu Kieswagen umgebaut und blieben teilweise bis in die 2000er Jahre im Einsatz.
Im Jahr 1903 erhielt die LKAB zusätzlich 150 Wagen mit einem geänderten Aufbau und wieder einer Bremse auf allen drei Achsen. Auch die SJ beschafften 1906 weitere 105 Wagen dieser 1903er Ausführung. Da die Eisenerznachfrage weiterhin stark anstieg, bestand jedoch bald erneut Bedarf an leistungsfähigeren Fahrzeugen. Schließlich fand man mit dem 1908er Typs die optimale Lösung. Die neuen Wagen kombinierten das Fahrwerk des 1902er Typs mit dem Aufbau der 1903er Serie, also eine Bremse nur an den äußeren Achsen, jedoch mit einem überarbeiteten Aufbau. Zwischen 1908 und 1931 entstanden insgesamt 2730 Wagen dieses Typs für SJ und LKAB.
Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg der Bedarf an Eisenerz weiter an, und die zulässige Achslast wurde auf 18 Tonnen erhöht. Damit wurden neue Wagen erforderlich. Das Ergebnis war der 1950er Typ, ein dreiachsiger Wagen mit modernerer Bremsanlage und geschweißtem Aufbau. Bis 1952 wurden 1740 Exemplare dieses Typs gebaut. Zusätzlich fertigte die Hauptwerkstätte der SJ in Notviken (Luleå) 1400 Umbauten älterer Wagen, die mit einem neuen, geschweißten Aufbau versehen wurden, ähnlich dem des 1950er Typs.
Nach dem gescheiterten Versuch mit dem dreiachsigen Wagen Typ Mar zwischen 1957 und 1961 blieben die Mas-Wagen weiterhin im Einsatz – bis schließlich im Januar 1986 der letzte dreiachsige Zug in Svartön entladen wurde.

Wir haben uns entschieden, alle Varianten der M2 bzw. Mas Wagen neu aufzugreifen, um besonders detailgetreue Modelle zu entwickeln. Dabei legen wir großen Wert auf die Wiedergabe kleiner Details, die bisher oft wenig Beachtung gefunden haben
Darüber hinaus bietet bisher kein Hersteller eine umfassende Bandbreite an unterschiedlichen Ausführungen. Schon zu Beginn der elektrischen Traktion auf der Malmbanan fuhren einige Probezüge mit bis zu 40 Wagen, und sie wurden mit der Zeit noch länger. Dank der kurzen Länge der M2 und Mas Wagen lässt sich eine solche Zuglänge auch im Modell realisieren, vorausgesetzt, es existieren genügend unterschiedliche Betriebsnummern. Um einen realistischen 40-Wagen-Zug darzustellen, benötigt man mindestens 40 verschiedene Varianten. Bisherige Modellreihen haben nur eine begrenzte Anzahl von Varianten abgebildet, wir möchten hier also eine besonders umfassende Bandbreite bieten.
Im Laufe der Produktionsjahre änderten sich zudem zahlreiche Details, etwa an Trittstufen, Griffstangen oder den Anschriften, Aspekte welche bisher kaum beachtet wurden. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Mas und M2 Wagen so präzise und authentisch wie möglich im Maßstab H0 zu realisieren und dabei alle kleinen Details zu berücksichtigen, selbstverständlich mit den üblichen Modellbahnkompromissen wie RP25-Radsätzen und NEM-Kurzkupplungskulissen.
Die Arbeiten an diesem Großprojekt begannen bereits im Jahr 2023, zunächst still und ohne öffentliche Ankündigungen. In dieser frühen Phase gibt es naturgemäß wenig Spannendes zu berichten. Wir konzentrierten uns darauf, die Entwicklung sorgfältig voranzutreiben und möchten unseren Kunden verlässliche Ergebnisse bieten
Inzwischen sind die Entwicklungen deutlich fortgeschritten: Wir erwarten, die ersten Modelle des 1950er Typs bereits in der ersten Hälfte des kommenden Jahres ausliefern zu können. Damit ist nun der Zeitpunkt gekommen, dieses Projekt auch öffentlich vorzustellen.
Ein genauer Zeitplan für die weiteren Varianten steht noch nicht fest, wird jedoch veröffentlicht, sobald wir eine verlässlichere Einschätzung geben können, selbstverständlich auch abhängig vom Erfolg der ersten Serie. Wenn Sie keine wichtigen Neuigkeiten verpassen möchten, schauen Sie regelmäßig unter „Ankündigungen“ vorbei. Dort finden Sie alle aktuellen Informationen stets zuerst.
Als erstes Modell planen wir die 1950er Wagen in verschiedenen Betriebsnummern von SJ und LKAB. Es werden selbstverständlich alle Details wie unterschiedliche Trittstufen-Bauweisen, die beiden verschiedenen Puffertypen und die teils unterschiedlich angeordneten Griffstangen berücksichtigt und je nach Betriebsnummer korrekt dargestellt. Aufgrund des längerens Einsatzzeitraums wird es Wagen mit unterschiedlichen Revisionsdaten geben, so das für jeden etwas dabei ist.

Nach der Auslieferung des 1950er Typs sind die 1950er Umbau-Wagen geplant, auch diese in verschiedenen Betriebsnummern von beiden Unternehmen. Die Qualitätsstandards werden selbstverständlich die selben sein wie bei den 1950er Wagen.

Nach der Fertigstellung der beiden 1950er Modelle planen wir den Standardwagen der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts herzustellen. Da hier viele Baugruppen des Fahrwerks wiederverwendet werden können sollte dies relativ zügig geschehen. Viele dieser Wagen wurden nach ihrer Zeit an der Malbana für den Kiestransport umgebaut. Auch wenn eine solche Ausführung aktuell nicht geplant ist, wäre dies trotzdem denkbar sollte ausreichend Interesse bestehen, die erforderlichen Pläne sind jedenfalls vorhanden.

Auf die 1908er Wagen folgend werden die 1903er Wagen produziert, jedoch nur in einer kleinen Serie, schnell sein lohnt sich also! Dieses Modell sollte relativ schnell verfügbar sein da die Wagen recht ähnlich zu der 1908er Ausführung sind und sich einige Teile so wiederverwenden lassen.

Später sollen auch die 1902er Wagen produziert werden, jedoch ebenfalls nur in einer kleinen Serie. Weiter besteht auch hier die Möglichkeit einer Ausführung für Kiesverkehr, außreichend Interesse vorausgesetzt, da auch von diesen Wagen einige nach ihrer Ausmusterung für den Kiesverkehr umgebaut wurden.

Ebenfalls geplant, jedoch erst zum Schluss, ist es das originale 1900er Modell, also die Ersten der M2/Mas Wagen herauszugeben.

Mit der Einführung des UIC Systems im Jahr 1967 wurden die Mas Wagen zu Ud umbenannt, viele jedoch erst später wirklich umgezeichnet. Den Erfolg der früheren Projekte vorausgesetzt wollen wir jedoch auch die Ud Wagen, in allen verschiedenen Variationen korrekt nach Betriebsnummer, herausgeben. Gegebenenfalls wird dieses Projekt auch vorgezogen, mehr dazu jedoch zu gegebener Zeit in den Ankündigungen.

Für den Transport von Erzpellets wurden einige der Mas bzw. Ud Wagen umgebaut und erhielten einen höheren Aufbau. Auch diese Wagen sollen mit allen Prototypdetails umgesetzt werden.

Ab 1980 wurden die Wagen nochmals umbenannt, die Ud hießen nun Foo. Es ist unklar wie viele der Wagen tatsächlich mit Foo angeschrieben wurden bevor sie ausgemustert wurden, einige haben diese Bezeichnung jedoch sicherlich getragen und werden somit auch im Modell produziert.

Wie die Ud zu Foo wurden auch die Udp Wagen 1980 umbennant und hießen seit dem Foo-x, auch hier ist unklar wie viele Wagen wirklich mit Foo-x angeschrieben wurden, einige sind jedoch bestätigt und diese Betriebsnummern werden somit auch im Modell umgesetzt.

Informationen zum Projektfortschritt und wichtige Ankündigungen können Sie hier finden. Speichern Sie sich diesen Link also gerne ab um keine Neuigkeiten zu verpassen.
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